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Archiv

Februar 2011 Der GDCh-Absolventenpreis 2011 - jetzt anmelden!
Preis für die besten Absolventinnen und Absolventen von Ausbildungsstätten chemierelevanter Ausbildungsgänge
Februar 2010 Der GDCh-Absolventenpreis 2010 - jetzt anmelden!
Preis für die besten Absolventinnen und Absolventen von Ausbildungsstätten chemierelevanter Ausbildungsgänge
25./26. Februar 2010 Roche-Event 2010: Einladung für Berufserfahrene
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt - Anmeldeschluss ist der 30.01.2010
3. Dezember 2009 Informationsveranstaltung AG Berufliche Bildung Nordwürttemberg
10:00 Uhr im Institut Dr. Flad, Stuttgart
5. November 2009 Konstituierende Sitzung der Arbeitsgruppe berufliche Bildung bei der GDCh
4.-9. Oktober 2009 Internationale Runde des Grand Prix Chimique 2009 in Ellwangen:
Doppelsieg für "Team Austria"
22.-24. Juli 2009 Nationale Runde des Grand Prix Chimique 2009 in Singen
April 2009 Kurzfragebogen zur (tariflichen) Eingruppierung der Chemotechniker und chemisch-technischen Assistenten
Februar 2009 Der GDCh-Absolventenpreis 2009 - jetzt anmelden!
Preis für die besten Absolventinnen und Absolventen von Ausbildungsstätten chemierelevanter Ausbildungsgänge
21.-23. Mai 2007 Nationale Runde des Grand Prix Chimique 2007 in Frankfurt
März 2007 Die Zukunft der naturwissenschaftlich-technischen Berufe
14. Juni 2006 Feierstunde zum 50jährigen Bestehen des VDC im Institut Dr. Flad
August 2005 Silbermedaille für Fladianerin Kathrin Meisberger
bei der Internationalen Runde des Grand Prix Chimique 2005 in Prag
Mai 2005 Schüler der Braunschweiger Dr. von Morgenstern Schule gewinnt die nationale Ausscheidung des Grand Prix Chimique
Auch Fladianerin vertritt Deutschland beim Grand Prix Chimique 2005
2003 "Bilanz" des Jahres der Chemie 2003 in Stuttgart

 

 

 
Februar 2011 Der GDCh-Absolventenpreis 2011 - jetzt anmelden
 

Preis für die besten Absolventinnen und Absolventen von Ausbildungsstätten chemierelevanter Ausbildungsgänge

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) lobt mit Unterstützung des Verbands Deutscher Chemotechniker und Chemisch technischen Assistenten (VDC) 2011 zum fünften Mal einen Preis für Absolventen chemierelevanter Ausbildungsgänge aus, um das Interesse für die Chemie unter den besten Schülern und Schülerinnen zu festigen.

Lehrerinnen und Lehrer sind aufgerufen, die jahrgangsbeste Absolventin oder den jahrgangsbesten Absolventen auszuwählen und der GDCh für den Absolventenpreis vorzuschlagen. Jede Ausbildungsstätte kann pro Jahr und Ausbildungsgang nur für einen Absolventen bzw. eine Absolventin einen Preis erhalten.

Und das ist der Absolventenpreis:

  • eine aktuelle Buchveröffentlichung zur Chemie
  • eine Urkunde mit Anschreiben
  • auf Wunsch kostenlose GDCh-Mitgliedschaft für ein Jahr
  • auf Wunsch kostenlose Mitgliedschaft in der AG Beruflichen Bildung für ein Jahr - NEU -

Lehrerinnen und Lehrer sind aufgerufen, die Beste oder den Besten des Abschlussjahrgangs der chemierelevanten Ausbildungsgänge auszuwählen und der GDCh zu nennen. Jede Ausbildungsstätte kann einen Absolventen vorschlagen und zwar bis spätestens vier Wochen vor Übergabe des Abschlusszeugnisses. Die Anmeldung erfolgt über das Internet. In ein Online-Formular (s. "Anmelde-Link") können Lehrerinnen und Lehrer, ihre(n) Absolventen(in) und das Datum der Zeugnisübergabe eintragen.

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Februar 2010 Der GDCh-Absolventenpreis 2010 - jetzt anmelden
 

Preis für die besten Absolventinnen und Absolventen von Ausbildungsstätten chemierelevanter Ausbildungsgänge

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) lobt mit Unterstützung des Verbands Deutscher Chemotechniker und Chemisch technischen Assistenten (VDC) dieses Jahr zum vierten Mal einen Preis für Absolventen chemierelevanter Ausbildungsgänge aus, um das Interesse für die Chemie unter den besten Schülern und Schülerinnen zu festigen.

Lehrerinnen und Lehrer sind aufgerufen, die jahrgangsbeste Absolventin oder den jahrgangsbesten Absolventen auszuwählen und der GDCh für den Absolventenpreis vorzuschlagen. Jede Ausbildungsstätte kann pro Jahr und Ausbildungsgang nur für einen Absolventen bzw. eine Absolventin einen Preis erhalten.

Und das ist der Absolventenpreis:

  • eine aktuelle Buchveröffentlichung zur Chemie
  • eine Urkunde mit Anschreiben
  • auf Wunsch kostenlose GDCh-Mitgliedschaft für ein Jahr

Lehrerinnen und Lehrer sind aufgerufen, die Beste oder den Besten des Abschlussjahrgangs der chemierelevanten Ausbildungsgänge auszuwählen und der GDCh zu nennen. Jede Ausbildungsstätte kann einen Absolventen vorschlagen und zwar bis spätestens vier Wochen vor Übergabe des Abschlusszeugnisses. Die Anmeldung erfolgt über das Internet. In ein Online-Formular (s. "Anmelde-Link") können Lehrerinnen und Lehrer, ihre(n) Absolventen(in) und das Datum der Zeugnisübergabe eintragen.

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25./26. Februar 2010 Roche-Event 2010: Einladung für Berufserfahrene
 

Roche Diagnostics bietet auch im neuen Jahr 2010 viele spannende Aufgaben mit Zukunft. Jetzt haben Sie die einmalige Gelegenheit, den mehrfach ausgezeichneten Arbeitgeber am Standort Penzberg in Oberbayern (50 km südlich von München) kennen zu lernen.

Eine großartige Chance für Sie, im neuen Jahr eine Aufgabe zu finden, die zu Ihren Wünschen und Vorstellungen passt.

Besichtigen Sie die hochmodernen Produktionsanlagen von Roche Diagnostics an einem der größten Biotechnologie-Standorte Europas innerhalb des Roche-Konzenrs. Erfahren Sie mehr über Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung von neuartigen Arzneimitteln und diagnostischen Tests, Produktion und Qualitätssicherung.
Überzeugen Sie sich selbst und lernen Sie Roche als einen mehrfach ausgezeichneten Arbeitgeber kennen.

Ihre Reisekosten (Bahnfahrt 2. Klasse), Kosten für Übernachtung und Verpflegung werden von Roche Diagnostics übernommen.

Jetzt anmelden - die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldeschluss ist der 30.01.2010.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung im Internet unter www.t5-futures.de/exklusive-events.

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5. November 2009 Konstituierende Sitzung der Arbeitsgruppe berufliche Bildung bei der GDCh
 

Am 5. November 2009 fand im Carl-Bosch-Haus die konstituierende Sitzung der neuen GDCh-Arbeitsgruppe Berufliche Bildung statt. Diese Arbeitsgruppe hat sich gebildet, um den Bedürfnissen der Angehörigen nicht-akademischer Chemieberufe in der GDCh besser gerecht werden zu können. Zu der konstituierenden Sitzung waren ca. 50 Mitglieder aus Braunschweig, Idstein, Stuttgart und Wiesbaden nach Frankfurt gekommen, um über Aufgaben und Ziele der Arbeitsgruppe zu diskutieren, eine Geschäftsordnung zu entwerfen und einen Vorstand zu wählen.

Abbildung © Nachrichten aus der Chemie
AG Berufliche Bildung
Abbildung © Nachrichten aus der Chemie

Die AG sieht ihre Aufgaben in der Einbindung aller in weitestem Umfang an der nicht-tertiären, betrieblichen/dualen und schulischen Bildung im Sektor Chemie und angrenzenden Feldern interessierten Personen, in der Schaffung einer GDCh-Plattform zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch, in der Vermittlung fachlicher Anregungen und inhaltlicher Weiterentwicklung der beruflichen Bildung im Sektor Chemie, in der Förderung des Fortbildungsangebots. Damit will die AG GDCh-Angebote für die Angehörigen der nicht-akademischen Chemieberufe entwickeln und fördern.

In den Vorstand der AG Berufliche Bildung wurden gewählt:
Sigrid Pfiz, Stuttgart (Vorsitz)
Hannes Pook, Braunschweig (stellv. Vorsitz)
Matthias Nau, Idstein (Beisitzer)
Berhard Ruf, Stuttgart (Beisitzer)

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4. - 9. Oktober 2009 Internationale Runde des Grand Prix Chimique 2009 in Ellwangen
 

Die Sieger des 10. internationalen Grand Prix Chimique stehen fest:
Doppelsieg für "Team Austria"

Bei der internationalen Runde des Grand Prix Chimique, Anfang Oktober, am Kreisberufsschulzentrum in Ellwangen haben die beiden österreichischen Teilnehmer Katja Schuler und Florian Hämmerle die Gold- und Silbermedaille gewonnen. Die Bronzemedaille ging an Maureen Moos aus Frankfurt.
Der Wettbewerb, 1991 vom Institut Dr. Flad in Stuttgart initiiert und erstmals ausgetragen, findet seitdem alle zwei Jahre in einem anderen europäischen Land statt.
Zum 10. Jubiläum ist der Grand Prix Chimique nun wieder nach Deutschland zurück gekehrt.
Der Vorsitzende des internationalen Komitees Prof. Alfred Mathis aus Straßburg würdigte bei der Siegerehrung das gute Leistungsniveau der Teilnehmer.
Wolfgang Flad von der deutschen Geschäftsstelle betonte, dass die Teilnehmer im direkten Vergleich viel voneinander lernen konnten.
Für die Gesellschaft Deutscher Chemiker, die auch Schirmherr für den Wettbewerb ist, hob Prof. Wolfram Koch unter anderem die Bedeutung des Grand Prix Chimique für die Förderung des Nachwuchses im breiten Spektrum der Chemieberufe hervor.
Allseits gelobt wurde die perfekte Organisation durch das Kreisberufsschulzentrum Ellwangen, die gute Laborausstattung und das anspruchsvolle Niveau der analytischen und der präparativen Wettbewerbsaufgabe.

Die Sieger des 10. internationalen Grand Prix Chimique
V.l.n.r.: Prof. Dr. Wolfram Koch (Geschäftsführer der GDCh), Maureen Moos (Bronzemedaille), Katja Schuler (Goldmedaille), Florian Hämmerle (Silbermedaille) und Prof. Dr. Alfred Mathis (Vorsitzender des internationalen Komitees des Grand Prix Chimique)

Bilder und Eindrücke der Wettkampftage und der Rahmenveranstaltungen finden Sie online unter www.gpch2009.fw.hu

 

Der nächste internationale Grand Prix Chimique findet 2011 an der HTL Dornbirn in Österreich statt.

 

Die Internationale Runde des Grand Prix Chimique 2009 fand statt in Ellwangen am Kreisberufsschulzentrum.
Website: grandprix.bsz-ellwangen.net

The "Grand Prix Chimique" is a contest for European students attending a professional laboratory education. In every country there are national qualifying rounds for selection of the International "Grand Prix Chimique" participants. Quite naturally the contestants will "go for gold", but the social aspect has always been to meet colleagues from other countries. The initiative of Grand Prix Chimique was taken by Wolfgang Flad and it was organized for the first time in Stuttgart, Germany in 1991.
» International Grand Prix Chimique Website

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22.-24. Juli 2009 Nationale Runde des Grand Prix Chimique 2009 in Singen
 

Die Nationale Runde des Grand Prix Chimique 2009 fand statt in Singen an der Hohentwiel-Gewerbeschule.

» Bilder und Eindrücke der Nationalen Runde 2009

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April 2009 Kurzfragebogen zur (tariflichen) Eingruppierung der Chemotechniker und chemisch-technischen Assistenten
Fragebogen im PDF-Format zum Ausruck/Download

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,

auch wenn die Mehrzahl von Ihnen nicht im öffentlichen Dienst tätig ist und heutzutage frisch examinierte CTAs in der Regel nicht in den öffentlichen Dienst gehen, so ist doch die Frage nach der tariflichen Einstufung d.h. der Bezahlung im öffentlichen Dienst nicht ohne Bedeutung. Um dieser Frage nachzugehen und für Verbesserungen zu sorgen, benötigen wir Ihre Mithilfe. Deswegen bitten wir Sie, diesen Fragebogen auszufüllen und an uns zurückzusenden.

Postadresse:
VDC
Verband Deutscher Chemotechniker u. Chemisch-technischer Assistenten e.V.
Breitscheidstraße 127
70176 Stuttgart

Für Ihre Mithilfe danken wir Ihnen im Voraus.

Bei der Frage der Einstufung von CTAs im Rahmen des Bologna-Prozesses sind wir seit langer Zeit sehr aktiv und erste Teilerfolge zeichnen sich ab. Im nächsten Rundschreiben werden wir Ihnen auch über die Ergebnisse unserer Gespräche mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) bezüglich einer noch engeren Zusammenarbeit und wirkungsvolleren Vertretung der Interessen von CTAs berichten.

» Fragebogen im PDF-Format zum Ausruck/Download

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Februar 2009 Der GDCh-Absolventenpreis 2009 - jetzt anmelden
 

Preis für die besten Absolventinnen und Absolventen von Ausbildungsstätten chemierelevanter Ausbildungsgänge

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) lobt mit Unterstützung des Verbands Deutscher Chemotechniker und Chemisch technischen Assistenten (VDC) dieses Jahr zum dritten Mal einen Preis für Absolventen chemierelevanter Ausbildungsgänge aus, um das Interesse für die Chemie unter den besten Schülern und Schülerinnen zu festigen.

Lehrerinnen und Lehrer sind aufgerufen, die jahrgangsbeste Absolventin oder den jahrgangsbesten Absolventen auszuwählen und der GDCh für den Absolventenpreis vorzuschlagen. Jede Ausbildungsstätte kann pro Jahr und Ausbildungsgang nur für einen Absolventen bzw. eine Absolventin einen Preis erhalten.

Und das ist der Absolventenpreis:

  • eine aktuelle Buchveröffentlichung zur Chemie
  • eine Urkunde mit Anschreiben
  • auf Wunsch kostenlose GDCh-Mitgliedschaft für ein Jahr

Lehrerinnen und Lehrer sind aufgerufen, die Beste oder den Besten des Abschlussjahrgangs der chemierelevanten Ausbildungsgänge auszuwählen und der GDCh zu nennen. Jede Ausbildungsstätte kann einen Absolventen vorschlagen und zwar bis spätestens drei Wochen vor Übergabe des Abschlusszeugnisses. Die Anmeldung erfolgt über das Internet. In ein Online-Formular (s. "Anmelde-Link") können Lehrerinnen und Lehrer, ihre(n) Absolventen(in) und das Datum der Zeugnisübergabe eintragen.

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Mai 2007 Nationale Runde des Grand Prix Chimique 2007 in Frankfurt
 

Grand Prix Chimique  
Der Grand Prix Chimique, 1991 in Deutschland ins Leben gerufen, gilt als der renommierteste, internationale Wettbewerb für alle, die in einem chemischen Laborberuf ausgebildet werden - oder am Anfang ihrer Berufstätigkeit stehen und gibt die Möglichkeit praktisches Können unter Beweis zu stellen. Der Wettbewerb ist in seiner Art einzigartig und umfasst experimentelle Aufgabenstellungen aus den Bereichen der analytischen und präparativen Chemie. Von den Teilnehmern wird nicht "trockene" Theorie verlangt; sie können sich vielmehr mit ihren Mitstreitern in ihren praktischen Fähigkeiten im Chemielabor messen. Er fungiert außerdem als Leistungsvergleich der schulischen und betrieblichen Ausbildung innerhalb Deutschlands und Europas.

Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt. In der nationalen Runde werden die Besten ermittelt, die dann Deutschland bei der internationalen Ausscheidung, dieses Jahr vom 25. bis 30. August in Zagreb, vertreten werden.
Ausrichter der nationalen Runde, die in diesem Jahr vom 21. bis 23. Mai stattfand, war Provadis, Partner für Bildung und Beratung GmbH, in Frankfurt am Main.

Nationale Runde des Grand Prix Chimique 2007 in Frankfurt
Die Teilnehmer der Vorentscheidung: 19 Auszubildende aus ganz Deutschland

Diesmal waren 19 Auszubildende aus ganz Deutschland bei der Vorentscheidung dabei. Zwei Tage lang mussten die zwischen 18 und 23 Jahre alten Teilnehmer anspruchsvolle Aufgaben erfüllen. So galt es im analytischen Teil, einen Farbstoff nach der Extraktion zu quantifizieren. Die präparative Aufgabe bestand in der Synthese einer organischen Verbindung, die als Vorprodukt für Wirkstoffe dient.

"Vergleichbare Aufgabenstellungen hatten die Teilnehmer auch schon im Rahmen ihrer Ausbildung, so dass bei dem Wettbewerb nichts völlig Neues abverlangt wurde", erklärt Melanie Fleckenstein. Der Provadis-Ausbilderin oblag in diesem Jahr die Organisation der nationalen Runde, die zuletzt 1997 im Industriepark Höchst durchgeführt wurde. "Die Aufgaben sind anspruchsvoll und die Juroren bewerten anhand sehr detaillierter Checklisten, wie sorgfältig und gewissenhaft gearbeitet wird."

So waren die jungen Leute zwei Tage lang jeweils acht Stunden hochkonzentriert bei der Sache. "Man muss schon ganz genau auf den korrekten Aufbau der Apparatur achten", erläutert Silvio Frenzel die Anforderungen bei der Herstellung von Chlorterephthalsäure, die am ersten Tag zu bewältigen waren. "Bei der Reaktion wird dann Energie frei und man muss im richtigen Moment kühlen, um die Temperatur zu halten."
Neun Juroren überwachten das geschäftige Treiben in dem Provadis-Ausbildungslabor, das mit der modernen Ausstattung einen optimalen Rahmen für de Wettbewerb bot.

Mit Sören Plag und Nina Lang belegten zwei angehende Chemielaboranten, die in den Provadis-Labors ausgebildet werden, die beiden ersten Plätze. Sie werden gemeinsam mit Steffen Amann, der den dritten Platz belegte, im August bei der europäischen Endrunde in Zagreb teilnehmen. "Am zweiten Tag lief es bei mir sehr gut, aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich Erster werde. Ein geiles Gefühl", freute sich Sören Plag, dem Provadis-Geschäftsführer Dr. Udo Lemke und Wolfgang Flad den Siegerpokal und eine Urkunde überreichten.

Das Institut Dr. Flad hatte den Wettbewerb Anfang der 90er Jahre ins Leben gerufen und freute sich bei der Siegerehrung über die ausgezeichneten Leistungen der Chemie-Nachwuchskräfte, die den Juroren die Entscheidung sehr schwer gemacht hatten. Erfreulich sei auch die internationale Akzeptanz des Wettbewerbs: 13 Nationen werden bei der Endrunde in Zagreb vertreten sein - das deutsche Trio wird sich anstrengen müssen, um zu Europameister-Ehren zu kommen.

Nationale Runde des Grand Prix Chimique 2007 in Frankfurt
Dr. Udo Lemke (hinten rechts) und Wolfgang Flad (hinten links) überreichen den Siegerpokal und eine Urkunde an Nina Lang (links), Steffen Amann (Mitte) und Sören Plag (rechts).

» Bildimpressionen von der Nationalen Runde des Grand Prix Chimique 2007

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März 2007 Die Zukunft der naturwissenschaftlich-technischen Berufe
 

Podiumsdiskussion: Zukunft der naturwissenschaftlich-technischen Berufe
Mit Klasse gegen Masse - vom Kiga zur Uni

aus: CLB Chemie in Labor und Biotechnik, 58. Jahrgang, Heft 03/2007

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Juni 2006 Feierstunde zum 50jährigen Bestehen des VDC im Institut Dr. Flad
 

50 Jahre VDC

Am 14. Juni 2006 fand am Institut Dr. Flad zum 50-jährigen Bestehen des "Verbands Deutscher Chemotechniker und Chemisch-technischer Assistenten e.V." (VDC) ein Gastvortrag statt. Anwesend waren unter anderem die Ehrenvorsitzende Barbara Enke und Annette Spiekermann, die amtierende Vorsitzende des VDC, sowie Friedemann Stooß als Referent.

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Barbara Enke, Ehrenvorsitzende des VDC

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Prof. Dr. Gerald Grübler, NTA Isny

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Friedemann Stooß, Sozialwissenschaftler aus Nürnberg

Der VDC entwickelte sich aus Vereinigungen von Absolventen verschiedener Chemieschulen die und sich im Oktober 1956 zu einem Berufsverband zusammenschlossen. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Ehemalige des Instituts Dr. Flad sowie der Naturwissenschaftlich-Technischen Akademie Isny, zwei Chemieschulen, zwischen denen bereits in zweiter Generation eine enge Zusammenarbeit besteht.

Im Hauptvortrag beschäftigte sich Herr Stooß, Sozialwissenschaftler aus Nürnberg, mit dem Berufsbild des CTA und seinem Ansehen in der Gesellschaft. Dabei hob er hervor, dass eine staatliche Prüfung von großer Bedeutung für eine hohe Einstufung des Berufsstandes ist. In Zukunft muss jedoch darauf geachtet werden, wie die deutschen Zertifikate in der EU eingestuft werden.

Aus einer Statistik über CTAs, Chemielaboranten und Hochschulchemikern ging hervor, dass der CTA oft besser gestellt ist, so z.B. im Hinblick auf die geringe Arbeitslosenquote und das breite Einsatzgebiet. Pluspunkte sammelt er unter anderem durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Ausbildung. Dennoch wird es auch in Zukunft die Aufgabe des VDC bleiben, notwendige Neuerungen wie z.B. den Unterricht in Biotechnologie in den Lehrplan aufzunehmen und Bewährtes zu erhalten. Weitere Anliegen für die Zukunft sind, das Berufsfeld zu erweitern sowie den gehobenen Status des Berufs und das nach oben offene Beschäftigungsfeld zu sichern.

Daher wurden am Ende der Veranstaltung, wie auch schon zu Beginn durch die Ehrenvorsitzende Barbara Enke, durch Schulleiter Wolfgang Flad nochmals alle Schüler dazu aufgerufen, Mitglied beim VDC zu werden, da mit mehr Mitgliedern auch mehr erreicht werden kann.

Clarissa Eisenbach, LG56

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Stabwechsel: Sigrid Pfiz ist die neue Vorsitzende des VDC

 

Lesen Sie dazu auch:
Bilanz positiv - Vorteile sichern
Berufsverständnis und -perspektiven von Verbandsarbeit und Individualinteressen der CTA

Friedemann Stooß, Nürnberg
aus: CLB Chemie in Labor und Biotechnik, 57. Jahrgang, Heft 05/2006

 

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August 2005 Silbermedaille für Fladianerin Kathrin Meisberger
bei der Internationalen Runde des Grand Prix Chimique 2005 in Prag
 

Website zum Grand Prix Chimique 2005: www.vscht.cz/grandprix

Meine diesjährige Reise führte nach Tschechien, genauer gesagt in die malerische Hauptstadt Prag. Mein "Urlaubsziel" war jedoch nicht zufällig gewählt. Vielmehr bekam ich die Möglichkeit dort für Deutschland am Grand Prix Chimique teilzunehmen. Der Grand Prix Chimique ist ein internationaler Wettbewerb für alle, die in einem chemischen Laborberuf ausgebildet werden oder am Anfang ihrer Berufstätigkeit stehen. Bereits im Mai 2005 hatte ich mich auf nationaler Ebene an der Dr. von Morgenstern Schule in Braunschweig zur Teilnahme an der internationalen Runde des Grand Prix Chimique qualifiziert. Die Endrunde war nun vom 21. - 26. August 2005 am ICT (institut of chemical technology) in Prag.

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Bereits am Samstag, den 20. August, konnte ich den Campus und die Unterkunft ein wenig unter die Lupe nehmen. Alle Teilnehmer waren in "Masarykova kolej" - einer Art Wohnheim mit angeschlossenem Hotelkomplex - untergebracht. Mehrere Gäste teilten sich eine Wohnung. Meine Mitbewohner waren: Anita aus Norwegen, Joelle und Alexandre aus Frankreich, sowie Klawdia aus Slowenien, mit der ich ein Zimmer teilte. größer Beim gemeinsamen Abendessen im hoteleigenen Restaurant versuchten wir uns mit der englischen Sprache als nahezu einziger Verständigungsmöglichkeit gegenseitig kennen zu lernen. Die anschließende Stadterkundigung, die sich zu einem allabendlichen Ritual entwickelte, erleichterte jedoch die Sprachprobleme. In einem Gewirr aus Französisch, Dänisch, Englisch, Deutsch, Ungarisch, Serbisch... wurde erzählt, übersetzt und gelacht. Gut gelaunt spekulierten wir anderntags beim gemeinsamen Frühstück im Hotel über unsere Erwartungen der nächsten Tage.

Am Montag wurden alle Teilnehmer, Mentoren und Observatoren bei der Eröffnungszeremonie von den Gastgebern und Professor Mathis, dem Vorsitzenden der internationalen Jury, begrüßt. In kurzen Vorträgen - meist in Form einer Power Point Präsentation - stellten die Teilnehmer sich selbst, ihr Land, sowie ihre Schule vor. Vertreten waren Dänemark, Deutschland, Frankreich, Kroatien, Norwegen, Serbien/ Montenegro, die Slowakei, Slowenien, Ungarn und natürlich Tschechien. Unterschiede gab es sowohl in den Altersstufen, wie auch im momentanen Ausbildungsstand, wofür die doch sehr unterschiedlichen Schulsysteme verantwortlich sind. Im Anschluss bestaunten wir im Rahmen einer Institutsbesichtigung die wichtigsten und interessantesten Stationen der Bier- und Kunststoffproduktion. größer Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine offizielle Begrüßung aller Teilnehmer und Begleitpersonen im Prager Rathaus. Am Abend bekamen wir genauere Anweisungen zum Ablauf der ersten Wettbewerbsaufgaben. Die Begutachtung der einzelnen Glasgeräte und Apparaturen löste unter den Teilnehmern Diskussionen und Fragen aus: "Habt ihr eine Ahnung wie das hier funktioniert...?" oder "Arbeitet man bei euch auch mit so was?". Einstimmig kamen wir zu dem Ergebnis, dass uns etwas Neues und zugleich Spannendes erwarten würde. Einige fühlten sich so verunsichert, dass sie sich für den Rest des Abends hinter Ihren Büchern vergruben, während andere den Tag bei gemütlichem Zusammensitzen in der Prager Innenstadt ausklingen ließen.

Am Dienstag war nun unsere erste Aufgabe die Synthese von Triphenylmethanol aus Brombenzol im Halbmikromaßstab. Von 9 - 16 Uhr konnten wir nach kurzer Einlesezeit mit Hilfe einer Arbeitsanweisung unser Geschick im organisch präparativen Teilbereich der Chemie beweisen. Sowohl vom Laborleiter, wie auch von den netten Betreuern, Mentoren und Observatoren bekamen wir stets Hilfestellungen, wenn es um das Verstehen der Anleitung oder den Umgang mit unbekannten Geräten ging. Nachdem alle ihr Präparat beendet und abgegeben hatten, bekamen wir nach einer kurzen Erholungspause erste Einblicke in die beiden analytischen Labore, wo wir am nächsten Tag arbeiten sollten.

Dort erwartete uns am Mittwoch die analytische Aufgabe, die in 2 Gruppen durchgeführt wurde und in 2 Teilbereiche untergliedert war. Die Gruppe, der ich zugeteilt war, konzentrierte sich am Morgen auf die titrimetrische Bleierfassung in synthetischem Abwasser, während wir uns am Nachmittag mit der volumetrischen Azidbestimmung mit potentiometrischer pH-Wert-Erfassung beschäftigten. Nach einer zusammenfassenden Auswertung aller Ergebnisse wurde erst einmal gefeiert. Alle Teilnehmer waren müde, aber erleichtert, sodass die Stimmung entsprechend freudig und ausgelassen war. Am nächsten Tag erwartete uns eine Besichtigungstour. Wir lernten die Produktion des berühmten tschechischen Kristallglases kennen und verbrachten den Nachmittag auf der malerischen Prager Burg.

größer Im Rahmen einer Abschlussfeier wurden am Abend die Medaillen an die 6 Sieger verliehen. Jeweils zwei Teilnehmer teilten sich den 1., 2. und 3 Platz. Ich selbst war sehr überrascht, als ich meinen Namen unter den Gewinnern der Silbermedaille hörte und freute mich ganz besonders über meinen 3. Platz in der Gesamtwertung.

Rückblickend kann ich nun sagen, dass wir mit interessanten und anspruchsvollen Aufgaben konfrontiert wurden, bei denen wir uns untereinander in unseren organisch präparativen und analytischen Fähigkeiten messen konnten. Auch hatten wir ausreichend Zeit, die anderen Teilnehmer kennen zu lernen und etwas über deren Schulalltag zu erfahren. Die abendlichen Ausflüge in kleinen Gruppen brachten uns gegenseitig näher. Überrascht hat mich vor allem die Selbstverständlichkeit, mit der wir in einem fremden Land aufgenommen wurden und auch wie gut doch der Umgang miteinander in englischer Sprache klappte. Der Anlass für die Reise nach Prag war zwar die Teilnahme am Wettbewerb, aber zudem hat mich der Kontakt mit den anderen Schüler/innen und Studenten/innen sehr bereichert, sodass ich abschließend behaupten kann: Der Grand Prix Chimique war für mich eine besondere Herausforderung, aber auch ein Erlebnis, an das ich mich in Zukunft immer wieder gerne zurückerinnern werde.

Kathrin Meisberger, LG 54 am Institut Dr. Flad

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Mai 2005 Schüler der Braunschweiger Dr. von Morgenstern Schule gewinnt die nationale Ausscheidung des Grand Prix Chimique
Auch Fladianerin vertritt Deutschland beim Grand Prix Chimique 2005
 

Schüler der Braunschweiger Dr. von Morgenstern Schule gewinnt die nationale Ausscheidung des Grand Prix Chimique

Am 18. und 19. Mai 2005 fand an den Dr. von Morgenstern Schulen in Braunschweig die nationale Ausscheidung des Grand Prix Chimique statt. Sechs Teilnehmer aus ganz Deutschland versuchten an diesen beiden Tagen den begehrten Sieg zu erlangen und damit die Fahrkarte zu der internationalen Ausscheidung in Prag zu lösen.

Die diesjährigen Teilnehmer kamen aus Stuttgart vom Institut Dr. Flad, aus Frankfurt von der Firma Provadis und aus Braunschweig von den Dr. von Morgenstern Schulen. Während der zwei anstrengenden Versuchstage kristallisierte sich heraus, dass Herr Dirk Essmann, Schüler der Dr. von Morgenstern Schulen, einen klaren Sieg herausarbeiten würde. Frau Kathrin Meisberger von dem Institut Dr. Flad, die ebenfalls herausragende Leistungen zeigte, wurde Zweite.

Da die Ausscheidung insgesamt auf einem hohen Niveau verlief, freut sich die Braunschweiger Schule ganz besonders, dass einer ihrer Schüler es geschafft hat, sich gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen.

Pisastudie hin oder her, Herr Dirk Essmann und Frau Kathrin Meisberger werden Deutschland bei der Internationalen Ausscheidung des Grand Prix Chimique im August in Prag würdig vertreten.

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Herr Essmann (links) mit der Vorsitzenden der Jury Frau Schnur von der Firma Provadis

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Freu Meisberger (rechts) mit Juror Dr. Wessels von den Dr. von Morgenstern Schulen

 

Auch Fladianerin vertritt Deutschland beim Grand Prix Chimique 2005

Bereits zum 8. Mal fand in diesem Jahr der Grand Prix Chimique statt. Alle 2 Jahre ausgetragen bietet er Schüler/innen und Auszubildenden die Möglichkeit sich unter Wettbewerbsbedingungen in ihren praktischen Fähigkeiten im Fach Chemie zu messen. Von der Jury beurteilt werden hierbei sowohl die erzielten Ergebnisse als auch die Arbeitsweise im Labor. Diesjähriger Veranstaltungsort war die Dr. von Morgensternschule - staatlich anerkannte Berufsfachschule in Braunschweig. mehr Bilder
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Als Vertreterin des Instituts Dr. Flad machte ich mich am Dienstag, den 17. Mai 2005 auf den Weg nach Braunschweig, wo ich am Nachmittag den Schulleiter Herr Dr. Peter Pook sowie alle beteiligten Lehrer/innen und Assistenten/innen und natürlich die übrigen Teilnehmer kennen lernte. Neben mir traten Schüler von der Dr. von Morgenstern Schule sowie auszubildende Chemielaboranten von Provadis (Frankfurt) an. Frau Ehlers, die unter anderem für die organisatorische Leitung des Labors zuständig war, führte uns in einem kleinen Rundgang durch alle Räume, die für das Arbeiten am darauf folgenden Tag von Bedeutung waren. Daneben konnten wir uns mit unserem Arbeitsplatz vertraut machen und an Hand der bereitgestellten Geräte schon einen ersten Eindruck gewinnen, was uns am 1. Wettbewerbstag bevorstehen könnte. Ein kurzer (unerlaubter) Blick in die noch abgedeckten Wannen (wo sich die meisten Gerätschaften befanden) wurde jedoch unverzüglich mit einem mahnenden Wort von Hannes Pook (dem Juniorchef) geahndet.

Der Abend stand uns zur freien Verfügung. Herr Less (Begleiter der Teilnehmer von Provadis) schlug vor, dass man sich zu einem ersten Gespräch innerhalb des Jurorenkreises (die Juroren waren Herr Dr. Wessels, Frau Dr. Dangelmayr, beide von der Dr. von Morgenstern Schule und Frau Schnur von Provadis) zusammensetzen könnte, während die Teilnehmer auf eigene Faust losgehen sollten, um sich näher kennen zu lernen. Wir nutzten die Gelegenheit um uns in einem nahe gelegenen kleinen Restaurant in gemütlicher Runde zusammenzusetzen und über unsere doch ganz verschiedene (Schul)- Ausbildung zu reden. Schnell kamen wir auf die bestehenden Unterschiede in theoretischem und praktischen Unterricht sowie in der Abschlussprüfung zu sprechen, wobei sich rege Diskussionen über die jeweiligen Vor- und Nachteile entwickelten, bei denen Spekulationen über mögliche Wettbewerbsaufgaben nicht ausblieben. Mit ihnen konfrontiert wurden wir jedoch erst an den entsprechenden Wettbewerbstagen.

Am Mittwoch, den 18.05.2005, hatten wir mit der organischen Synthese eines Esters (Butylacetat aus Butanol und Acetanhydrid) zu kämpfen, den wir anschließend mit physikalisch - chemischen Messmethoden auf Reinheit untersuchten. Zur Verfügung standen uns hierbei ein Refraktometer sowie ein Gaschromatograph. Die Juroren und Assistentinnen gaben uns kleine Hilfestellungen zur Bedienung der Geräte. Der "Arbeitstag" endete für uns alle nach 8 ½ Stunden um 17 Uhr. Nach einer anschließenden Stadtführung durch die malerische Altstadt von Braunschweig verbrachten wir den Abend mit einem gemütlichen Abendessen beim Italiener, dem sich auch die Juroren, Lehrer/innen, Assistenten/innen sowie Hannes Pook anschlossen.

Am 2. Wettbewerbstag stand uns eine analytische Aufgabe bevor, die in der Analyse einer Salzmischung unbekannter Zusammensetzung von uns Teilnehmern die Durchführung von sowohl qualitativen wie auch quantitativen Nachweisverfahren verlangte. Die Arbeitszeit dauerte an diesem Tag von 8 bis 14 Uhr, wobei uns (wie bereits am Vortag) ein vorbereiteter Pausenraum mit Kleinigkeiten zur Stärkung zur Verfügung stand. Die Beratung der Juroren über die beiden Sieger dauerte länger als geplant und endete um 16 Uhr mit der Bekanntgabe der Ergebnisse. Die beiden Sieger waren Dirk Essmann von der Dr. von Morgenstern Schule und ich selbst.

Neben der Siegerurkunde und der Möglichkeit im August an der internationalen Ausscheidung in Prag teilzunehmen, nahm ich eine Vielzahl neuer Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause. Wir als Teilnehmer hatten uns untereinander ausnahmslos gut verstanden, so dass der Wettbewerb an sich mehr ein Miteinander als ein wirkliches Gegeneinander war. Unsere Arbeitsweisen im Labor unterscheiden sich im wesentlichen nur durch verwendete Glasgeräte und Apparaturen, sind jedoch vergleichsweise identisch, sodass wir auf gleichem Niveau mit Spaß an der Sache unsere Aufgaben bewältigen konnten. Dank der Gastfreundschaft und der guten Organisation der Dr. von Morgenstern Schule konnten wir 3 schöne, wenn auch anstrengende Tage in Braunschweig verbringen. Herzlichen Dank!

Kathrin Meisberger, LG 54 am Institut Dr. Flad

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2003 "Bilanz" des Jahres der Chemie 2003 in Stuttgart
 

Nach dem Jahr der Chemie 2003 in Stuttgart ziehen sowohl Besucher als auch Organisatoren eine rundum positive Bilanz. Von Januar bis Dezember konnten mit insgesamt 34 Veranstaltungen in Stuttgart ca. 10.000 Teilnehmer für die Chemie begeistert werden. Die Spanne der Veranstaltungen reichte dabei von Vorträgen und Workshops über Ausstellungen bis hin zu einem Jahrmarkt der Chemie. Auch ein Schülerwettbewerb unter dem Motto "Chemie prägt unser Leben" begeisterte zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Landes Baden-Württemberg.

Im Rahmen der vielen Veranstaltungen ist es gelungen, die Faszination des Faches Chemie als moderne, alltagsnahe Wissenschaft einem großen Publikum zu vermitteln, sei es Schülern, Studierenden und Lehrenden anderer Fachrichtungen oder interessierten Bürgern. Die im "Jahr der Chemie 2003" gesammelten Erfahrungen zeigen, dass es sich lohnt, auch künftig alle Anstrengungen zu unternehmen, um das Fach Chemie mit all seinen zukunftsrelevanten Facetten stärker an eine breite Öffentlichkeit zu vermitteln. Davon profitiert die Chemie als Wissenschaft, aber auch die Chemie an Schulen, an Hochschulen und die in der Praxis tätigen Chemikerinnen und Chemikern. Rückblicke, Berichte und Bilder zu den verschiedenen Veranstaltungen finden Sie auf zahlreichen Seiten unter www.jahr-der-chemie.de. Flaggenträger für den Berufsstand der CTAs war in besonderer Weise das Institut Dr. Flad in Stuttgart; Details zu den über 30 Aktivitäten im Jahr 2003 finden sie unter www.jahr-der-chemie-stuttgart.de.

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